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17. NOVEMBER 2017 - 20. JANUAR 2018

DARK WHISPERS

BEATRICE MINDA


HIGHLIGHT | Montag, 11. Dezember 2017 | 18.30 Uhr | Galerie Podbielski Contemporary
Das Auswärtige Amt und der Landesverband Berliner Galerien (LVBG) laden ein zu einem besonderen Highlight in unserer Galerie:
Präsentation der Dokumentation "AArtist in Residence Programm 2017" und Bekanntgabe der Stipendiat*nnen für das Jahr 2018
- U.A.w.g. bis zum 06.12. an 607-veranstaltung@diplo.de -

(c)Auswärtiges Amt | Photo: Florencia Young. Artwork: Stephan Balkenhol - Windfigur - 2006

ARTIST TALK

mit Felix Hoffmann (Hauptkurator C/O Berlin)
11. JANUAR 2018 | 19:00 UHR

PDF PRESSEMITTEILUNG

In ihrer Serie DARK WHISPERS widmet sich die vielfach ausgezeichnete Fotografin BEATRICE MINDA dem fernöstlichen Myanmar, einem Land, das geprägt ist von einer überaus wechselvollen Geschichte. Von Zeiten kolonialer Herrschaft über Phasen rigider Militärdiktatur bis hin zu einer Welle wirtschaftlichen Ausverkaufs dieser Tage – das Land und seine Leute waren und sind drastischen Einflüssen unterworfen.

Eindrucksvolle, jedoch stille Zeugen der Geschichte dieses Landes sind seine ehemaligen Herrenhäuser: Sie zeugen von Anpassung und Unterdrückung ebenso wie von Rückzug und Überleben. Nur einige wenige dieser Häuser haben die politischen Verwerfungen, die ethnischen Konflikte, Militärdiktatur und unzählige verheerende Umweltkatastrophen überstanden. Ihnen widmet sich Minda in DARK WHISPERS.

Die Räume der Häuser scheinen beseelt von einer nahezu unheimlich wirkenden Leere, ein dunkles Flüstern hallt durch sie hindurch: DARK WHISPERS. Ein Memento Mori das an das viele Unausgesprochene der Burmesischen Geschichte erinnert. Mindas Arbeiten erlauben einen Blick auf die widersprüchlichen Aspekte und die Folgen der Kolonialzeit.

BEATRICE MINDA ist Stipendiatin des Programmes AARTISTS IN RESIDENCE 2017 im Dachatelier des Auswärtigen Amtes. DER TAGESSPIEGEL | 07.10.2017


The oldest still inhabited houses in Myanmar date back to the beginning of the twentieth century and to a social context marked by colonialism. Besides a few sparse reminders of the contemporary world, the private interiors of these houses contain numerous traces of former times. In many cases these are objects that have been left untouched for decades, which bear witness to the cosmos of a lost world.

However, between the then and the now lie chasms. These spaces are imbued with an uncanny sense of emptiness. Dark whispers echo through them - a memento mori - a reminder of Burmese history hidden from view. The rooms bear witness to an earlier wealth, to adaptation and repression, and become ‘sets’ for films in which the lives of the inhabitants and their ancestors are played back in our minds.

BEATRICE MINDA has been awarded with AARTISTS IN RESIDENCE 2017 by German Federal Foreign Office and Landesverband Berliner Galerien (LVBG).
DER TAGESSPIEGEL | 07.10.2017